Endlich Ferien!

Endlich Ferien!

Gerade sind Faschingsferien in Baden-Württemberg – juhu. Das bedeutet für mich: morgens „ausschlafen“, keine Hausaufgaben, keine Klassenarbeiten, keine Kutschierfahrten zu Musik, Sport & Co. Einfach mal in den Tag hinein leben, Pause vom Alltag genießen. So stellt man sich das am Anfang der Ferien vor. Und man fällt immer wieder darauf rein – auf dieses Wunschdenken von völlig idealisierten Ferien.

Ferien bedeuten: schon morgens möglichst schnell das Weite suchen, rauskommen, damit das Haus oder die Wohnung nicht nach zwei Stunden schon auseinander genommen wird. Ferien bedeuten: Kinder, die noch mehr Energie haben als sonst und gar nicht wissen, wohin damit. Ferien bedeuten: alle Freunde sind weg und den Kindern wird schnell langweilig. Ferien bedeuten: keinen Feierabend, weil die Kinder noch bis mindestens zehn Uhr in ihren Betten abends rumtoben.

Erst freuen wir uns alle furchtbar auf die Ferien – die schöne, gemeinsame Zeit und dann freuen wir uns alle wieder furchtbar auf den Alltag. Können ihn kaum erwarten: Endlich wieder ein vorgegebener Rhythmus, ausgelastete Kinder, kleine Zeitfenster, in denen einfach mal Ruhe ist, frühe Feierabende. Wie schön, dass wir uns wenigstens immer wieder auf etwas freuen können!

Annika Berner schreibt unter Pseudonym über ihre Gedanken, Sorgen, Freuden und ihren Ärger im alltäglichen Mutter-Dasein in der wöchentlichen SCHWABEN-MOM-Kolumne. Sie lebt mit ihren beiden Söhnen in Stuttgart.

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