Unser Osterfest: Schokolade bis zum Umfallen

Unser Osterfest: Schokolade bis zum Umfallen

Gerade werden noch die letzten buntgefärbten Eier vertilgt, und dann ist das Osterfest auch schon wieder vorbei. Wie waren eigentlich Eure Ostern?

Mittlerweile ist Ostern bei uns fast wie Weihnachten. Die Kinder sind abends schon so aufgeregt, dass sie erst spät in der Nacht einschlafen, dafür aber morgens um sechs Uhr vorm elterlichen Bett stramm stehen.

Nach gefühlten drei Stunden Schlaf wird man aus dem Bett gerissen, und versucht sich – noch im Halbschlaf – mit den Kindern auf die abenteuerliche Ostersuche zu freuen – die nach exakt fünf Minuten abgeschlossen ist. Denn die Verstecke sind mittlerweile schon alle bekannt. Und es bedarf viel Fantasie, neue Verstecke zu finden wie beispielsweise die Waschmaschine oder den Geschirrspüler.

Nach der Speed-Eiersuche werden dann die Nester geplündert, die CDs gehört, die kleinen Legos zusammengebaut. Dann ist noch mal kurz Gelegenheit, sich ein bisschen in das noch warme Bett zu kuscheln.

Danach wird die große Osterfrühstückstafel vorbereitet. Die Kinder sitzen am Tisch bei bunt gefärbten Eiern, Hefezopf und anderen Leckereien, haben aber leider kein Hunger, weil alle Schmunzelhasen & Co. schon verdrückt sind und der Bauch kurz vor dem Platzen ist.

Danach kommt Besuch zu uns – Familie aus dem anderen Eck der Republik. Auch sie haben eine Menge Leckereien mitgebracht: polnische Edelostereier, riesige Kinderüberraschungseier… Das Gefuttere geht weiter – bis zum Mittagessen. Auch da wird jegliche Nahrungsaufnahme verweigert – dabei gibt es so leckeres Hühnchen mit Risotto. Nur der Nachtisch geht noch: Schokoladeneis.

Zwei Tage lang wurde hier Schokolade satt für das ganze Jahr gefuttert. Ich konnte mich übrigens auch nicht zurückhalten. Danach war uns allen schlecht, dabei gab es so viel andere, leckere Dinge. Wie jedes Jahr fasse ich den Vorsatz: Beim nächsten Osterfest gibt es keine oder nur ganz wenig Schokolade – mal sehen ob es nächstes Jahr klappt…

Annika Berner schreibt unter Pseudonym über ihre Gedanken, Sorgen, Freuden und ihren Ärger im alltäglichen Mutter-Dasein in der wöchentlichen SCHWABEN-MOM-Kolumne. Sie lebt mit ihren beiden Söhnen in Stuttgart.

Möchtest Du auch aus Deinem Leben als Mutter berichten? Wir freuen uns auf Deine Gast-Kolumne! Schreibe uns einfach an mail@schwaben-mom.de.

Foto: © cmnaumann / fotolia.com