Drei Tage detoxen – das Tagebuch von SCHWABEN-MOM-Bloggerin Sandra

Drei Tage detoxen – das Tagebuch von SCHWABEN-MOM-Bloggerin Sandra

Donnerstag berichtete SCHWABEN-MOM-Bloggerin Sandra aus Stuttgart von ihrem Vorhaben: drei Tage detoxen. Mal richtig entgiften und entschlacken. Für SCHWABEN-MOM hat sie eine dreitägige Detox-Kur getestet – in Kooperation mit der Firma saftpur in Stuttgart, die Saft- und Detox-Kuren professionell anbietet. Sandra ist Mama von zwei Kindern und eine Working-Mom. Zwischen Job und Kindern ist es manchmal nicht so einfach, auch auf sich zu achten. In Stresszeiten erhöht Sandra auch gerne mal ihren Schoko- und Kaffee-Konsum.

Für SCHWABEN-MOM hat sie sich diszipliniert und einige Tage auf alles verzichtet – außer auf die gesunden, leckeren Detox-Säfte. Hier kommt ihr Detox-Tagebuch:

Nach dem Treffen mit den beiden Detox-Expertinnen Birgit und Petra von saftpur aus Stuttgart bin ich nun noch mehr überzeugt: Ich will detoxen! Jetzt sofort. Und lasse mich gleich mit 18 Säften für eine dreitägige Detox-Kur eindecken.

Aber mindestens zwei Tage vorher mussten Darm und Psyche auf die Kur sorgsam vorbereitet werden: keinen Kaffee, kein Fleisch, keine Milchprodukte, kein Zucker, kein Alkohol – nur Obst, Gemüse, Reis und Kartoffeln. Danach fühlte ich mich – ganz ehrlich: schwach, hungrig und grätig. Ich hatte leichte Kopfschmerzen und war etwas matt. Das war kein Spaß. Meine Motivation: endlich bald leckere Säfte trinken.

Tag eins: Ich bin total motiviert. Ich habe heute Nacht schon von Säften geträumt und bin voll auf Detoxen eingestellt. Nach dem Aufstehen geht es erst einmal auf die Waage. Eindeutig zu viel. Mein Kaffee-Ersatz ist ein frischer Drink aus Ananas, Orange, Aloe Vera, Zitrone und stillem Wasser. Diese Mischung soll den Kreislauf und den Stoffwechsel anregen. Das Ganze wird mit einem Strohhalm langsam getrunken, dabei soll der Saft leicht gekaut werden. Der Saft schmeckt sehr lecker. Dann geht’s zur Arbeit: Meine drei Säfte mit im Gepäck.

Alle zwei Stunden muss ein Saft getrunken werden – mit immer anderen Zutaten aus Gemüse und Obst. Und dazwischen: Unmengen an stillem Wasser und Kräutertees. Ich wundere mich: Ich verspüre keinerlei Hungergefühl. Zur Kaffeezeit gibt es dann einen besonders exotischen, grünen Smoothie mit Apfel, Birne, Stangensellerie, Grünkohl, Banane, Romana, Zitrone und stillem Wasser. Meine Kinder mögen es nicht – wahrscheinlich schmeckt er ihnen zu sehr nach Gemüse. Aber mir schmeckt’s dafür umso besser.

Der Tag geht schneller rum als gedacht – und ohne Hunger. Abends gibt’s noch mal was zum satt werden: ein Saft aus Mandeln, getrockneten Datteln, Zimt und stillem Wasser. Das schmeckt super cremig und süß und ist mein Highlight des Tages! Da verzichte ich gerne auf Schokolade. Ich gönne mir eine extra Portion Schlaf und gehe früh ins Bett.

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Tag zwei: Nach einer erholsamen Nacht freue ich mich schon richtig auf mein Frühstück und lasse mir meinen Saft ausgiebig schmecken. Mein Schwächegefühl am Morgen ist doch ziemlich ausgeprägt, der Kreislauf kommt sehr lange nicht in die Gänge. Egal: Heute ist Sport angesagt und spätestens da werde ich aufwachen. Und diesmal wahrscheinlich auch an meine Grenzen kommen. Doch weit gefehlt: Das Training geht erstaunlich leicht, ich zeige keinerlei Ermüdungserscheinungen und ziehe meine Übungen locker durch.

Zufrieden mit mir selber haste ich durch den Tag. Ich fahre die Kids zu ihren Aktivitäten. Mein bester Freund, der Saft, ist immer mit dabei. Die Zeit rast. Alle zwei Stunden einen halben Liter zu trinken – eine echte Herausforderung. Genauso wie im Mama-Taxi einen Smoothie zwischen beide Oberschenkel fest zu klemmen, nebenher zu trinken und Auto zu fahren. Aber es ist absolut machbar. Und der Hunger hat keine Chance.

Gegen 18 Uhr fahre ich alle Programmpunkte runter. Und genieße meinen letzten Drink des Tages. An diesem Abend gehe ich später ins Bett – das abendliche Naschen fehlt mir merkwürdigerweise gar nicht. Es ist auch nicht das geringste Magenknurren zu hören – alles ist friedlich.

Tag drei: Der morgendliche Blick in den Spiegel: Haut und Augen strahlen. Mein Kühlschrank sieht leer getrunken aus. Der letzte Tag! Ich kann es kaum glauben. Am liebsten würde ich noch ein paar Tage dranhängen – ich bin richtig auf den Geschmack gekommen. Ich gönne mir mit meinem Sohnemann einen kleinen Stadtbummel durch Stuttgart – bei wunderschönem Wetter. Ausnutzen! Beim gemeinsamen Mittagessen in der Sonne geht es mir einfach gut. Ich trinke meinen letzten Smoothie aus Apfel, Karotte, Rote Beete, Basilikum, Leinöl und stillem Wasser. Die skeptischen Blicke meines Großen ignoriere ich.

Eine Verabredung zum Griechen habe ich an diesem Abend schweren Herzens abgesagt. Mir fällt auf, wie sehr wir einen schönen Abend mit Freunden mit gutem Essen verbinden. Aber ein Kinoabend mit stillem Wasser ist wenigstens drin.

Experiment Detox – es geht dem Ende zu. Der letzte Gedanke vor dem Einschlafen: Ich freue mich auf meinen frisch geschnippelten Obstsalat zum Frühstück.

Mein Fazit: Zwei Kilo weniger. Ich fühle mich besser, leichter. Mein Blick auf mich und meine Ernährung hat sich geändert. Die Saftkur ist für mich der ideale Start, mich wieder bewusster und gesünder zu ernähren. Ein Signal für mich zu setzen, maßvoller zu sein mit den Dingen, die mir nicht gut tun. Detoxen? Gerne wieder! Mein Vorsatz: Immer wieder mal einen Safttag einlegen. Sich immer wieder disziplinieren und die Ernährung optimieren. Mir zuliebe.

Weitere Infos:

www.saftpur.de

Fotos: © saftpur