Endspurt Sommerferien – der totale Wahnsinn

Endspurt Sommerferien – der totale Wahnsinn

Geht es Euch auch so? Kurz vor den Sommerferien hat das Mütterbusiness absolute Hochkonjunktur. Man steht sozusagen kurz vor dem Sommerferien-Burnout. Als ob man sich die Ferien nicht schon die ganzen Monate zuvor hart erarbeitet und erkämpft hat. Und: Als ob es sonst nichts zu tun gäbe. Hier das Sommerfest von Kita und Schule, da das Abschiedsgrillen vom Verein, hier noch ein Abschlussausflug und dann noch unendlich viele Kindergeburtstagsfeiern (warum haben die alle jetzt Geburtstag?). Die To-Do-Liste ist lang: Hefezopf backen, beim Auf- und Abbau helfen, Kuchen verkaufen, Grillfleisch besorgen und noch ein Salat für das Gemeinwohl, schnell noch ein Geburtstagsgeschenk besorgen, lustige Lieder und Texte für Erzieherinnen und Lehrer vorbereiten … Als ob das Jahr im Sommer schon vorbei wäre, oder alle für die nächsten zwölf Monate auswandern.

Und bei aller Mühe, die sich Erzieher, Lehrer, Ehrenamtliche und Elternbeiräte machen. Seien wir doch mal ganz ehrlich: Eigentlich hätten wir am liebsten alle unsere Ruhe, oder? Einfach mal ein Wochenende nicht verplant sein, nur chillen, Zeit in Ruhe mit den Kindern verbringen. Keine Verpflichtungen, keine To-Do-Listen, keine Besorgungen, kein Eltern-Smalltalk. Einfach nur entspannt in die Sommerzeit eintauchen, die Sonne spüren, baden gehen und Zeit vertrödeln. Stattdessen arbeiten wir fleißig unsere To-Do-Listen ab, hetzen uns durch die Termine und stehen kurz vor dem Sommerferien-Burnout.

Und auch bei den Kindern ist die Luft raus. Auch sie wollen sich einfach nur in Ruhe auf die Ferien freuen. Vielleicht sollte man die Events einfach über das Jahr verteilen. Im Februar eine Kita-Feier organisieren, wenn sowieso nicht viel los ist, eine Herbstwanderung durch die Weinberge oder den Wald unternehmen, wenn die Stimmung draußen am Schönsten ist. Oder vielleicht muss man auch nicht immer dabei sein. Einfach mal einen Termin absagen, die Ruhe genießen und ganz entspannt langsam in die Ferienzeit abtauchen. Also: Ich bin dann mal weg.

SCHWABEN-MOM-Bloggerin Annika schreibt unter Pseudonym über ihre Gedanken, Sorgen, Freuden und ihren Ärger im alltäglichen Mutter-Dasein in der SCHWABEN-MOM-Kolumne. Sie lebt mit ihren beiden Söhnen in Stuttgart.

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